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Ashurst hat die Allianz Global Investors GmbH (AllianzGI) und die Société Générale bei der Finanzierung von elektrischen Triebzügen für den Einsatz in den Netzen Nord und Ost in Schleswig-Holstein (Vergabeverfahren "SH-XMU II – Finanzierung innovative Triebzüge für Schleswig-Holstein") beraten.

Die von der AllianzGI vertretenen Investoren stellen die Finanzierungsmittel für den Erwerb von 55 fabrikneuen Elektrotriebwagen zur Verfügung. Die Fahrzeuge werden von der Paribus-XMU-Fahrzeugvorhaltegesellschaft mbH (Paribus Fahrzeugvorhaltegesellschaft), einer Zweckgesellschaft der Paribus-Gruppe (Paribus), von der Stadler Pankow GmbH (Stadler) erworben. Paribus hatte am 7. April 2020 den Zuschlag in dem Vergabeverfahren erhalten und wird die Fahrzeuge über die Paribus Fahrzeugvorhaltegesellschaft dem Auftraggeber, dem Land Schleswig-Holstein, unter einem Fahrzeugvorhaltevertrag für ca. 30 Jahre zur Verfügung stellen. Das Land Schleswig-Holstein unterstützt die Finanzierung durch das Bereitstellen einer Kapitaldienstgarantie.

Zur Finanzierung der Triebzüge während der Bau- wie auch während der Betriebsphase wird die Paribus Fahrzeugvorhaltegesellschaft Namensschuldverschreibungen begeben, die von Investoren der AllianzGI gezeichnet werden. Insbesondere die Abdeckung auch der Bauphase über eine Namensschuldverschreibung stellt eine Besonderheit im Markt dar. Zusätzlich stellt die Société Générale eine Umsatzsteuervorfinanzierungslinie bereit.

Das Ashurst-Team beriet unter Federführung von Partner Derk Opitz. Er wurde unterstützt von Partner Dr. Tobias Krug, Senior Associate Alexandra Heitmann, Associate Dr. Jan Ulrich Heinemann (alle Project Finance, Frankfurt) und Transaction Lawyer Ariana Fazlic (Project Finance, München). Partner Dr. Maximilian Uibeleisen und Counsel Holger Mlynek berieten zum Fahrzeugvorhaltevertrag und den fahrzeugbezogenen Verträgen (Transport, Frankfurt). Steuerrechtlich begleitete Partner Dr. Anders Kraft (Steuerrecht, Frankfurt) die Transaktion.

Ashursts deutsche Project Finance-Praxis berät im Bereich der Asset-Finance-Transaktionen regelmäßig im Rahmen von SPNV-Finanzierungen. So beriet Ashurst zuletzt die Privatbank Berenberg und die AllianzGI bei der Finanzierung von Schienenneufahrzeugen für den Einsatz auf dem Netz Elbe Spree Los 4 durch die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG), Konsortien um die CACIB und die AllianzGI bei der Finanzierung von neuen Schienenfahrzeugen für den Betrieb des SPNV in dem Netz Elbe Spree Los 1 (Bauzeit- und Langzeitfinanzierung für den Erwerb von 21 Elektrotriebwagen des Herstellers Siemens Mobility GmbH durch ein Konsortium aus einer Bank, institutionellen Investoren und der EIB) und bei der Schienenfahrzeugfinanzierung für die Augsburger Netze Los 2 (Finanzierungsmittel für den Erwerb von insgesamt 41 neuen Dieseltriebwagen des Herstellers Alstom Transport Deutschland GmbH durch ein Konsortium aus einer Bank und institutionellen Investoren). Die Société Générale wurde nun erstmalig im Bereich der SPNV-Finanzierungen von Ashurst beraten.

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